Gestiegene Anforderungen der Industrie an die Qualität von Gussteilen lassen sich mit dem üblichen Schwerkraft-Sandgussverfahren oft nur unzureichend darstellen.
Um zum Beispiel

  • dünnwandige Strukturbauteile für die E-Mobilität
  • hochbelastete Gussteile für neue Antriebskonzepte oder
  • komplexen Magnesiumguss für die Luftfahrt

zu realisieren, kann die Metallgießerei Wilhelm Funke nun das

  • Differenzdruck-Sandgussverfahren anbieten.

Funktionsweise
Die abzugießende Sandform wird oberhalb vom Schmelzofen am Ende des Steigrohres montiert und mit einem Deckel luftdicht verschlossen.
In der Kammer wird ein Vakuum aufgebaut, durch den atmosphärischen Druck steigt die Schmelze über das Steigrohr in die Sandform.

Kundenvorteile
Sowohl im Produktionsprozess, als auch bei der Ausführung der Bauteile, bietet das Verfahren deutliche Vorteile im Vergleich zum klassischen Schwerkraft-Sandguss.
Sie als Kunde profitieren von

  • guten mechanischen Kennwerten

gegenüber dem Schwerkraft-Sandguss in Verbindung mit einer

  • gesteigerten Wiederholgenauigkeit

durch einen kontrollierten Fertigungsablauf. So können

  • engere Toleranzen erreicht und auch
  • großflächige Strukturbauteile bei geringen Wandstärken mit
  • guten mechanischen Kennwerten hergestellt werden.

Verfügbarkeit
Die Metallgießerei Wilhelm Funke betreibt zur Zeit eine Pilotanlage, die nach dem von MEL entwickelten Verfahren des Elektron DPSC-Prozesses arbeitet. Hiermit sind wir in der Lage, Ihnen Prototypen und kleinere Serien aus Aluminium und Magnesium zu fertigen.



differenzdruckguss